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Franz-Marc-Gymnasium

Schulspiel

Du schlüpfst gerne mal in andere Rollen? Willst wissen, wie man so laut flüstert, dass dich jeder hört? Hast Spaß daran, dich auszuprobieren? Bist bereit, ganz neue Seiten an dir und deinen Mitschülern kennenzulernen? Entwickelst mit anderen Szenen und spinnst an deinen Ideen herum? Spielst ganz einfach gerne, auch im Rampenlicht?

Dann schau einfach mal zu Beginn des neuen Schuljahres bei uns vorbei!

 

Wann?

Freitag 13.30 – 15.00 Uhr

Wer?

Schülerinnen und Schüler der 6. – 10. Klasse – Ansprechpartnerin ist Isabell Kappler

Was?

Was wir in den letzten Jahren gezeigt haben:

Alice im Wunderland

Musical in Zusammenarbeit mit dem P-Seminar Musik

Momo

Aufführung mit Musik und Gesang entwickelt von Schülern der Q12

Improabend

Theatercafè mit überraschenden Wendungen serviert vom Mittelstufentheater

Verloren ans Meer

Eine Geschichte inspiriert von Balladen. Verfasst und einstudiert von Mitgliedern des Mittelstufentheaters mit dem Unterstufentheater

Lachgym

Lachtraining der Unterstufe für ein engagiertes Publikum

Ein Sommernachtstraum

frei nach Shakespeare interpretiert vom Mittelstufentheater

# Schule

Kabarett zum Thema „Schule“

 

Nachlese zum neuesten Stück im Schuljahr 2016/17:

Schule – Deine Zukunft

Das Wahlfach Schulspiel der Unter- und Mittelschule reflektiert

Der anstehende Schulleiterwechsel, Lehrerwechsel, die anhaltende G8-G9-Diskussion und die Erlebnisse aus dem eigenen Schulalltag führten zu Beginn des Schuljahres 2016/17 dazu, dass diesmal die Stückauswahl auf ein „Kabarett für verkorkste Schüler […], kratzbürstige Lehrer und karrieregierige Eltern“ nach Alexa Thiesmayer fiel.

In eingehenden Diskussionen zu den satirisch zugespitzten Positionen des Stücks kristallisierten sich zahlreiche Anknüpfungspunkte zum individuellen Erleben von Schule heraus. So entwickelten die Schülerinnen und Schüler zu den grundlegenden Momenten des Stücks auch eigene Szenen, die von Situationen am FMG inspiriert wurden. Mit großer Spielfreude und Engagement schlüpften die Schauspieler in die Rollen von archetypischen Lehrercharakteren, versetzten sich in Eltern und hielten sich als aufmüpfige Schüler selbst den Spiegel vor.

Dank der Unterstützung des Oberstufenchors unter Leitung von Maria Bestle wurde ironisch polarisierend dargestellt, wie die zwei Seiten von Schule wahrgenommen werden könnten. Einerseits Schule „als bequeme Bildungsquelle“ und Leistung als Indikator für den eigenen „Marktwert“, andererseits die Frustration über die (Ver-)formungsabsicht von Schule und der damit verbundene Leistungsdruck. Ein Gericht entscheidet letztendlich über die Zukunft der Schule und setzt die Strafe zur Bewährung aus. So besteht weiterhin eine Chance. Als die eigentlichen Schulversteher agierten zwei Putzfrauen und zwei Sekretärinnen.

Am Ende hatten dann die Schüler des FMG das Wort, die neben einigen unangenehmen Seiten des Schülerseins auch viele gute Gründe nannten, warum es sich lohnt, jeden Tag in die Schule zu gehen.